Mig-29
Steckbrief: Mig-29
Modell: Mig – 29 Fulcrum
Typ: Kampfflugzeug
Spannweite: 1257 mm Länge: 1878 mm Höhe: 300 mm Gewicht: ca. 6,0 kg
Hersteller: Freewing
Bauweise/Werkstoff: Schaumstoff
Antrieb: 2 St. Elektromotoren Leistung: 2x ca. 1,8 KW
Akku: 2x LiPo 6S-5000 mAh
Besonderheiten: Semiscale Modell im Massstab 1:10 mit Einziehfahrwerk, Landeklappen, Beleuchtung
und Nachbrenner-Simulation
2 St. 80mm EDF 9-Blatt (Electric Drive Fan) mit je 90 A Stromaufnahme, Flugzeit ca. 5-6 min
2026 umgerüstet auf leistungsstärkere Version
2 St. 80mm EDF 12-Blatt (Electric Drive Fan) mit je 90 A Stromaufnahme, Flugzeit ca. 5-6 min
Verbaut sind 2 Empfänger (1x 2,4Ghz und als Backup 1x 900Mh), 11 Rudermaschinen, 2 Drehzahlregler mit je 100A,
sowie ein Strommodul zur Überwachung der Akku`s und des Akkuverbrauchs per Telemetrie.
Da ich mitbekommen hatte das es bei diesem Modell weltweit Problem mit Abstürzen gab,
wurden Umbauten und Verstärkungen vorallem an den Höhenrudern und deren Servos vorgenommen.
Weiter zusätzliche Abstützungen am Fahrwerk, ein seperates BEC mit mehr Leistung usw.
Infos zum Original:
Ab 1972 gab es in der sowjetischen Militärführung erste Überlegungen über Flugzeuge, die den US-amerikanischen Neuentwicklungen F-15 und F-16 ebenbürtig sein sollten. Die MiG-29 wurde dabei als Flugzeug für die Frontfliegerkräfte geplant, das unter Feldbedingungen auf unbefestigten Startplätzen einsatzfähig sein sollte. Am 6. Oktober 1977 flog der erste Prototyp der MiG-29. Bald folgten weitere Prototypen und erfolgreiche Tests. Dennoch traten einige Probleme auf, die Änderungen notwendig machten. Insgesamt flogen alle 14 Prototypen über 2500 Stunden, wobei zwei Maschinen durch Triebwerksausfälle verloren gingen. Von diesem wendigen Kampfflugzeug – so kann die MiG-29 kurzzeitig auf ihrem eigenen Schubstrahl stehen (so genanntes Kobramanöver) – wurde eine große Anzahl von Varianten gebaut und erprobt. Die Tragflächenkonstruktion mit breiter Flügelwurzel bringt einen großen Teil des Auftriebs durch den Rumpfansatz, was die Langsamflugeigenschaften verbessert. Mit dem Radar können entferntere Luftziele (Reichweite 70 km) erfasst werden und mit dem Infrarotzielsystem/Laserentfernungsmesser (Reichweite 7 km) wird die Aufklärung näherer Ziele verbessert. Bemerkenswert ist eine Helmvisieranlage, die es dem Piloten erlaubt, per Kopfbewegung ein Ziel anzuvisieren. Die Zielsuchköpfe der Raketen erhalten dann automatisch die Zielparameter. Obwohl die MiG-29 bereits über 40 Jahre alt ist, wird das Muster nach wie vor gebaut. Eine Vielzahl verbesserter Muster wurde seit dem Ende der 1970er-Jahre gebaut. Zum Beispiel verfügt die MiG-29M OWT mit ihrer dreidimensionalen Schubvektorsteuerung über eine erhöhte Manövrierfähigkeit. Der Abgasstrahl der beiden Triebwerke vom Typ Klimow RD-33MKB kann dabei in einem Winkel von bis zu 15 Grad nach allen Richtungen abgelenkt werden. Diese Neuheit wurde nach dem Erstflug des Prototyps im August 2003 anlässlich des Moskauer Aerosalons MAKS 2005 der Öffentlichkeit vorgeführt.
Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 wurden die 20 MiG-29A und 4 MiG-29UB von der ehem. DDR übernommen. Damit war Deutschland das erste und einzige NATO-Mitglied vor der Osterweiterung, das dieses Flugzeugmodell besaß. Die Flugzeuge wurden nach einer Erprobungsphase und der Umrüstung aller Maschinen auf NATO-Standards unter der neuen Bezeichnung MiG-29G bzw. GT (G für German, GT German Trainer) der deutschen Luftwaffe unterstellt. Die zum Teil von den USA finanzierte Umrüstung übernahm das Unternehmen DASA; sie umfasste kompatible Kommunikationssysteme, GPS-Navigationssystem, Zusatztanks sowie ein geändertes Waffensystem. Hintergrund war die von den USA gewünschte Verlegung einiger Maschinen zu Manöverzwecken in die USA, wo die MiG`s fortan regelmäßig für US-Luftwaffe, Marine-Corps-Flieger und Navy als Übungsgegner dienten. Dabei erlebten die US-Piloten eine große Überraschung wie wendig die Maschine war und welchen großen Vorteil die deutschen Mig-Piloten durch das Helmvisier im nahen Luftkampf hatten. Auf große Entfernung war das Radar dagegen nicht so leistungsfähig was das der US-Jet`s. Die Maschinen wurden beim Jagdgeschwader 73 „Steinhoff“ am 1. Juni 1993 zunächst auf dem Flugplatz Preschen in Dienst gestellt und dann 1994 in Laage bei Rostock stationiert.
Die Maschinen dienten unter anderem als Alarmrotte der Überwachung des deutschen Luftraums und waren der NATO zugeteilt. Bis 2003 absolvierten Luftwaffenpiloten über 30.000 Flugstunden auf der MiG-29. Im Zuge der Einführung des Eurofighters unterschrieben 2003 die Bundesrepublik Deutschland und Polen – das 1999 der NATO beigetreten war – einen Überlassungsvertrag, der den Verkauf der 22 MiG`s für den symbolischen Preis von 1 Euro pro Stück an die Luftstreitkräfte Polens regelte.
