Me-262

Steckbrief: Messerschmitt Me-262

Modell: Me 262 Schwalbe
Typ: erster einsatzfähiger Düsenjäger der Welt
Spannweite: 1500 mm, Länge: 1280 mm, Gewicht: ca. 4,2 kg
Hersteller: Freewing 
Bauweise/Werkstoff: EPO – Schaumstoff
Antrieb: 2 St. Elektromotoren 
Leistung: je 1,1 KW 
Akku: 1x Lipo 6S 5000 mAh


Besonderheiten: 
Semiscale Modell mit Einziehfahrwerk und Landklappen
Verbaut sind 2 Empfänger ( 1x 2,4 Ghz und als Backup 1x 900 Mhz), 7 Rudermaschinen, 2 Drehzahlregler je 70 A,
Antrieb durch zwei EDF (Electric Drive Fan), Durchmesser 70mm, Stromaufnahme je ca. 50A, Drehzahl ca. 45000 U/min
Da in den einschlägigen Foren zu lesen war das der Bug mit Fahrwerk gerne abbricht wenn es mal etwas ruppiger wird wurde dieser Bereich mit 8mm Kohlefaserrohren verstärkt. Weiter bekam das Modell leichte Alterungsspuren und wurde mit 2K matten Klarlack überzogen.


Info zum Original:

Die Messerschmitt Me 262 Schwalbe bzw. Sturmvogel war eine Entwicklung der Messerschmitt AG in Augsburg. Es war das erste in Serie gebaute Strahlflugzeug welches auch noch zum Einsatz kam. Zwischen 1943 und 1945 wurden 1433 Exemplare der zweistrahligen Maschine gebaut, von denen im Zweiten Weltkrieg etwa 800 Stück an die Luftwaffe ausgeliefert wurden.

Technische Daten
Besatzung 1
Länge 10,60 m
Spannweite 12,65 m
Höhe 3,84 m
Landegeschwindigkeit 175 km/h
Höchstgeschwindigkeit 870 km/h in 6000 m Höhe
Startstrecke 1300 m
Flugzeit auf 9000 m 13,2 min
Reichweite 1050 km
Dienstgipfelhöhe 11.450 m
Gesamtflugzeit 50–90 min

Erstflug: Am 18. Juli 1942 gelang dem Messerschmitt-Chefpiloten Fritz Wendel vom Flugplatz Leipheim mit der Me 262 V3 der erste Flug mit den für die Serienmodelle vorgesehenen Strahltriebwerken vom Typ Jumo 004 der Junkerswerke, die größer und schwerer, aber auch erheblich leistungsstärker als die BMW-Triebwerke waren.

Insgesamt wurden 1433 Me 262 gebaut, davon waren meist nicht mehr als 100 Maschinen gleichzeitig einsatzbereit. Gründe dafür waren die massiven Bombenangriffe der Alliierten und der Mangel an Treibstoff und Ersatzteilen sowie das Fehlen von ausgebildeten Piloten. Die Endmontage lief bei Messerschmitt in Augsburg, in Leipheim, im Werk Obertraubling, in einem getarnten Werk in der Nähe des Fliegerhorstes Schwäbisch Hall-Hessental sowie beim Leichtbau Budweis. Die Serie lief im April 1944 an, die letzten Flugzeuge wurden im April 1945 ausgeliefert. Luftfahrthistorische Bedeutung Neben der Arado Ar 234, der Heinkel He 162 und der Horten H IX war die Me 262 das technisch fortschrittlichste Flugzeug seiner Zeit. Die Me 262 war 100-150 Km/h schneller als die schnellsten Jagdflugzeuge der Allierten. Die Me 262 beeinflusste auf diesem Wege die Weiterentwicklung der strahlgetriebenen Kampfflugzeuge nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich. Die Me 262 A-1a im Deutschen Museum in München landete am 25. April 1945 in Dübendorf (Schweiz) wegen Treibstoffmangel. In den 1950er-Jahren war sie die einzige verbliebene Maschine auf dem europäischen Festland und wurde 1957 an das Deutsche Museum übergeben. In den Jahren 2004/2005 wurden in Everett im US-Bundesstaat Washington einige Nachbauten fertiggestellt, die auf dem im National Museum of Naval Aviation in Pensacola ausgestellten Doppelsitzer basieren. Einer dieser Nachbauten gehört der Messerschmitt Stiftung und ist im Flugmuseum Messerschmitt in Manching ausgestellt. Sie flog erstmals am 25. April 2006 mit dem Kennzeichen D-IMTT und wird seitdem bei zahlreichen Flugschauen in Europa präsentiert.