BAC (British Aerospace) Jet Provost MK5 Strikemaster

Meine Jet Provost MK5 Strikemaster

Stikemaster Original Maschine

Fahrwerk

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Original

Die Geschichte der BAC Strikemaster beginnt Anfang der 1950er Jahre, als die Royal Air Force (RAF) ein neues Schulflugzeug suchte, welches die älteren Typen aus der Kriegszeit ersetzen sollte.

Die Firma Percival Aircraft konstruierte einen robusten Tiefdecker mit festem Fahrwerk und, damals noch selten, nebeneinander liegenden Sitzen für Lehrer und Schüler. So wurde ein Problem der älteren Typen wie der T-6 Texan/Havard gelöst: Die schlechte Sicht des Fluglehrers nach vorn. Angetrieben wurde das Flugzeug durch einen 550 PS/410 kW Alvis Leonides 126 Sternmotor . Der Prototyp flog am 23. Februar 1950 zum ersten Mal und das Flugzeug wurde als Provost T.Mk. I von der RAF ab 1953, als Standardschulflugzeug in Dienst gestellt. Die Firma Percival wurde 1954 ein Teil der Hunting-Gruppe. Als die Produktion 1959 auslief, waren 491 Maschinen entstanden.

Nun war damals das Ausbildungssystem alles andere als logisch aufgebaut, denn der Flugschüler kam vom Propellerflugzeug sofort auf die Trainingsversion der de Havilland D.H.100 Vampire , einem ausgewachsenen aktuellen Kampfjet, wenn auch schon etwas in die Jahre gekommen. Bei Hunting reifte die Idee, ein Flugzeug zu bauen, welches die Leistungslücke zwischen Provost und Vampire schließt. Man nahm Flügel und Leitwerk der Provost und konstruierte den Rumpf so um, dass ein Strahltriebwerk ( Armstrong Siddeley Viper ) eingebaut werden konnte. Außerdem wurde ein einfahrbares Bugradfahrwerk eingebaut, das sehr kompakt sein konnte, da kein Propeller mehr große Bodenfreiheit verlangte.

In Dienst gestellt

Die RAF bestellte im März 1953 zehn dieser Maschinen und das erste Flugzeug wurde am 16. Juni 1954 geflogen. Im Jahr 1955 wurde dieses Modell als Jet Provost T.Mk. I in Dienst gestellt. Dieses Muster erwarb sich bald einen guten Ruf wegen seiner Wirtschaftlichkeit und fast sprichwörtlichen Robustheit, welche den sowjetischen Konstruktionen in nichts nachstand. Im Laufe der Jahre wurden Flügelspitzentanks, stärkere Triebwerke, eine Druckkabine eingebaut und strukturelle Verstärkungen an den verschiedenen Versionen vorgenommen. Bei BAC, die Hunting-Gruppe war mittlerweile in diesem Konsortium aufgegangen, kam man auf den Einfall, die BAC 145, wie die Jet Provost nun bezeichnet wurde, zum Waffentrainer und für den Kriegsfall zum leichten Angriffsflugzeug auszubauen.

Ein Waffentraining war auch mit der Urversion stark eingeschränkt möglich. Das nun als BAC 167 bezeichnete Flugzeug hat zwei festeingebaute MGs und Unterflügelstationen für eine Gesamtlast von 1360 kg, wurde nun Strikemaster getauft und entspricht der RAF-Version Jet Provost T.Mk. V. Die Royal Air Force hat den Namen Strikemaster nie benutzt.

Dieser Typ wurde so für viele kleinere Luftwaffen die erste Wahl. Exportiert wurde das Flugzeug nach Ecuador, Kenia, Kuwait , Neuseeland , Oman , Singapur , Sudan und Saudi-Arabien . Die Flugzeuge von Oman haben nachweislich Kampfeinsätze geflogen und sich gut bewährt. Die RAF ersetzte die Jet Provost/Strikemaster Anfang der 1990er Jahre durch die BAe Hawk . Für Details zur Verwendung der Jet Provost/Strikemaster in der Royal New Zealand Air Force siehe Royal New Zealand Air Force .

Die Strikemaster ist immer noch im Einsatz und wird heute von der British Aerospace , worin BAC aufgegangen ist, betreut.

Technische Daten:

Typ: zweisitziger leichter taktischer Jäger und Schulflugzeug

Länge: 10,27 m

Spannweite: 11,23 m

Höhe: 3,34m

Leergewicht: 2810kg

Maximales Startgewicht: 5216kg

Triebwerk: Rolls-Royce Viper Mk 535 Strahltriebwerk mit 1547 kp Schub

Höchstgeschwindigkeit: 774 km/h

Dienstgipfelhöhe: 13.410 m

Einsatzradius: 233 km (mit voller Zuladung)

Modell

Der Grundbausatz der Strikemaster ist von der Firma Jetwelt. 

Er wurde aber von mir überarbeitet und auf Scale getrimmt, der zustand bei der Auslieferung des Rumpfes ist ohne Details ganz glatt. Und die Fläche in Styropor Balsabauweise auch waren keine Spanten und keine Flächenaufnahme eingebaut. 

Ich lernte den Piloten Dirk Effelsberg kennen der, diese Maschine im Original in England fliegt. Dirk bot mir an nach North Weald Essex zu fliegen um die Maschine fotografieren zu können. Er ist ein sehr netter und cooler Pilot, der Flugzeugwart räumte den ganzen Hangar leer um mir die Maschine in die Sonne zu stellen und ich knipste sehr viele Fotos und vermaß auch Details mit dem Meterstab. Ich bezeichne es einfach immer so, es war ein Tag wie kein ein anderer. An so etwas erinnert man sich ein Leben lang, und so einfach fliegt auch kein Pilot mit nach England und einen die Maschine zu zeigen. 

Zuhause wurden alle Maße auf dem Maßstab umgerechnet und auf das Modell übertragen, Beplankungstöße wurden eingefeilt und sämtlich Nieten aufgebracht, erhabene mit Weisleim versenkte eingraviert. Die Rumpfnase habe ich abgeformt und daraus eine neue gemacht so dass ich wie beim Original sie aufklappen kann, um auch besseres Handling zum Einbau der Elektronik zu bekommen. 

Sämtliche Ansaugstutzen und Lufthutzen wurden aus GFK erstellt. Der komplette Rumpf ist in Eigenregie lackiert auch die ganzen Decals, bis auf die ganz kleinen die sind aus Wasserschiebebildern. 

Es wurden auch die Lackabplatzer und Abnützungsspuren wie beim Original aufgebracht. 

Das Fahrwerk ist pneumatisch und auch die Klappen sowie die Bremsfunktion. 

Als letztes kam der Bau des Cockpits das komplett selber gebaut wurde bis auf die zwei Piloten, das Cockpit alleine hat mindestens 10 Wochen gedauert auch für die Hebel und Schalter habe ich mir Formen gebaut. 

Und so vergingen 4 Jahre bis die Maschine fertig war sie fliegt sehr gut und die Turbine hat ganz schön Arbeit um die 21 kg vollgetankt zu beschleunigen. Es macht einfach mächtig Spaß den großen Brocken durch die Luft zu bewegen wobei, mir die langsamen tiefen Überflüge am besten gefallen. 

Modelldaten:

Maßtab 1:4,5 

Länge 2,25m 

Spannweite 2,70m 

Gewicht : Mit 4 Liter Kerosin 21kg

Antrieb: Frank Turbine 70/16   17kg Schub